Restfederweg ermitteln / maximale mögliche Höherlegung

Die Maximalhöhe einer Höherlegung ist durch den Restfederweg begrenzt. Für eine TÜV-Eintragung nach §21 bzw. §19(2) der deutschen StVZO ist ein Restfederweg nach Höherlegung von mindestens 4cm erforderlich. Die Einhaltung des Restfederwegs garantiert eine problemlose Höherlegung. Dadurch bleiben Bremsschläuche, Antriebswellen, Achsen und Fahrwerk im vom TÜV geprüften Toleranzbereich (TÜV-Merkblatt 751, Anhang II).

ACHTUNG! Damit das Messergebnis nicht verfälscht wird, messen Sie bitte immer zuerst die Distanz in eingefedertem Zustand. Fahrzeug darf davor nicht mit Hebebühne oder Wagenheber angehoben werden!

So ermitteln Sie den Restfederweg:

  1. Markieren Sie mit dem Klebeband die Radmitte und messen Sie senkrecht bis zur Kotflügelkante.
  2. Messen Sie im Ruhezustand die Distanz zwischen der markierten Radmitte und senkrecht nach oben zum Kotflügelrand (nachfolgende Abbildung) und notieren Sie sich den Wert (ACHTUNG: Fahrzeug immer zuerst im Ruhezustand messen, dann im ausgefederten Zustand, sonst wird das Meßergebnis verfälscht).
    Auto eingefedert
  3. Heben Sie die Karosserie mittels eines Wagenheber oder mit einer Hebebühne an.
  4. Jetzt ist das Fahrzeug ausgefedert und die Räder haben keinen Kontakt zum Boden (siehe nachfolgende Abbildung). Messen Sie nun erneut den Abstand zwischen der Radmitte und der Kotflügelmitte
    Auto ausgefedert

Rechenbeispiel

60 cm

– 50 cm

10 cm

– 4 cm

6 cm

ACHTUNG! Nach Umbau muss immer ein Federweg von mindestens 4cm verbleiben!

Videoanleitung